Die Cuxland-AfD hat mehrfach das Schließen von Geschäften, Gaststätten, Hotels, Friseursalons, Fitnessstudios, usw. kritisiert. Mit guten Hygienekonzepten war und ist deren Weiterbetrieb vertretbar, die verfügten Grundrechtseinschränkungen und Berufsausübungsverbote sind absolut nicht gerechtfertigt.

Doch den Irrtum zuzugeben geht natürlich nicht, sondern der Weg aus dieser Sackgasse wird in Cuxhaven über das Projekt „Modellkommune“ beschritten. Mit vielen Tests sollen diese Öffnungen nur für getestete Kunden kommen. Ein unvorstellbar großer Aufwand für die Verwaltung, jede Menge Bürokratie und immense Kosten. Und all das nur, um gesichtswahrend die eigenen politischen Fehlentscheidungen zu korrigieren.

Die AfD fordert, auf diesen ganzen Test-Zirkus zu verzichten. Durch Masken, Abstände, geringe Besucherzahlen, Desinfektionen und andere Maßnahmen ist das Ansteckungsrisiko sehr gering, so dass die Öffnungen ohne verpflichtende Tests stattfinden können. Durch letztere wird nämlich auch durch die Hintertür eine Testpflicht eingeführt, ein Vorgeschmack auf eine zu befürchtende zukünftige Impf-Pflicht.