Bei der Eröffnung des Hallenbades in der Beethovenallee hat es der parlamentarische Staatssekretär der CDU in seiner Rede mit der Wahrheit nicht so genau genommen und mehrere wichtige Informationen weggelassen, so dass ein nicht der Realität entsprechendes Bild entstand.

Der erste Punkt war die Verlängerung des Arbeitsvertrags des Kurdirektors. Weil dieser den Neubau des Hallenbads sehr erfolgreich organisierte, lobte der CDU-Staatssekretär dies und sagte, dass es gut gewesen sei, seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert zu haben. Dabei verschwieg er, dass es erst ganz andere Pläne gab und die AfD mit einer Beschwerde bei der Kommunalaufsicht erreichte, dass den Etablierten am Ende nichts anderes übrig blieb, als den bestehenden Arbeitsvertrag zu verlängern.

Ähnlich verhielt es sich mit dem Lehrschwimmbecken, auch hier beanspruchten die etablierten Parteien den Erfolg für sich. Fakt ist aber, dass sie das Schwimmbad erst ohne Lehrschwimmbecken planen wollten und den Antrag der AfD Ratsfraktion vom 25.01.2017, ausschließlich die Variante mit Lehrschwimmbecken weiter zu verfolgen ablehnten. Die Einsicht, dass die AfD Recht hatte und ein Ersatzbau nur mit Lehrschwimmbecken sinnvoll ist kam dann doch noch, das ist natürlich anzuerkennen.

Und besonders dreist war es, dass der parlamentarische Staatssekretär die Verhandlungserfolge mit der Landesregierung fast vollständig für sich beanspruchte und in diesem Zusammenhang mit keinem einzigen Wort auf die erste Stadträtin einging. Die war es nämlich, die die allermeisten Verhandlungen erfolgreich führte und die Fraktionen über deren Ergebnisse informierte, daher erhielt die AfD diese Information aus erster Hand und kann entlarven, wie die Union hier zu Unrecht gleich drei große politische Erfolge für sich beansprucht, die aber nicht der CDU zustehen.