In den vergangenen Jahren wurden im Landkreis Cuxhaven die Wichernschule, die Wittmackschule, die Schule am Feldkamp und die Schule am Alten Postweg geschlossen. Mit dem Verkauf des Gebäudes der Gorch-Fock-Schule fehlen damit fünf Schulen, weil für die wegfallenden Kapazitäten keinerlei Ersatz geschaffen wurde. Das Ergebnis dieser Politik ist ein einziges Chaos, ein Stolpern von einem Provisorium ins nächste: Ein Mensazelt, zahlreiche Klassenraumcontainer und schließlich auch Mensacontainer für die Bleickenschule, eine Außenstelle der Schule am Meer im Gebäude der Wichernschule und eine Außenstelle der Bleickenschule zunächst auch in der Wichern- und zukünftig in der alten Realschule Cuxhaven. Hinzu kommen haarsträubende und teure politische Fehler. Zum Beispiel wurde das Gebäude der Gorch-Fock-Schule erst verkauft und jetzt soll es für viel Geld wieder zurückgemietet werden. Oder das Gebäude der alten Realschule Cuxhaven, das etwa zehn Jahre leer stand mit Mardern auf dem Dachboden und Wasser im Keller und jetzt aufwändig saniert werden soll, um es nach ein paar Jahren dann abzureißen. Und es wird noch widersprüchlicher: die Bleickenschule hat nicht genügend Räume für alle ihre Hauptschüler, soll nach dem Willen der Etablierten aber dennoch in einer Oberschule oder gar in eine integrierte Gesamtschule umgewandelt werden, wofür sie noch mehr Räume benötigen würde!

Es gibt im Landkreis nur eine politische Kraft, die all diesen Unsinn ablehnt und stattdessen fordert, die bewährten Strukturen zu erhalten. Eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein, dass man sich vor dem Schließen einer Schule um Ersatz kümmert oder eine Schule, die nicht genügend Räume hat nicht in eine Schulform umwandelt, die zu noch höheren Schülerzahlen führt. Schüler und Lehrer leiden sehr unter diesen Zuständen, überfüllte Klassen, das Pendeln zu Außenstellen und fehlende Räume belasten den Schulalltag sehr.

Da könnte man meinen, die Schüler- und Elternvertreter würden die AfD beim politischen Kampf gegen diese Chaos-Politik im Schulbereich unterstützen, doch weit gefehlt, beide haben das tagtägliche Schlechtmachen der AfD in den etablierten Medien offenbar so verinnerlicht, dass sie diese Vorschläge der Altparteien unterstützen und dem AfD-Vertreter in der letzten Schulausschuss-Sitzung vorwarfen, die Interessen der Schüler nicht zu berücksichtigen. Ein trauriges Beispiel dafür, wie die etablierte Dauer-Berieselung in den Medien Menschen dazu bringen kann, den Problemverursachern blind zu folgen und die einzige sich gegen diesen Unsinn wehrende politische Kraft zu verteufeln.