Griechenland hat gerade wieder etwa 750 Millionen Euro geschenkt bekommen. Das ist nicht zu verwechseln mit den geplanten Corona-Hilfspaket von 750 Milliarden Euro, sondern es geht darum, dass trotz angeblicher „Rettung“ Griechenland nicht in der Lage ist, seine Schulden aus eigener Kraft zurückzuzahlen. Deshalb wird die Insolvenz dieses völlig überschuldeten Landes mit immer neuen Transfers weiter verschleppt. Dabei ist besonders skandalös, dass sich Griechenland damals in den Euro reingeschummelt hat.

Die Folgen dieser Politik zeigen sich auch hier vor Ort. Aufgrund der Überschuldung mehrerer Euro-Länder muss die Europäische Zentralbank die Zinsen niedrig lassen, sonst würde der Euro gleich zusammen brechen. Diese niedrigen Zinsen wiederum führen auch dazu, dass das Geschäftsmodell der Sparkassen nicht mehr aufgeht. Natürlich spielt auch der Trend zum Erledigen der Bankgeschäfte von zu Hause aus über Computer, Handy oder Tablet eine Rolle, aber eben auch das niedrige Zinsniveau, so dass es in den meisten Cuxhavener Ortsteilen nun keine Sparkassenfilialen mehr gibt. Bundesweit führt diese Entwicklung dazu, dass bei den Banken und Sparkassen in den letzten zehn Jahren etwa 100.000 Stellen abgebaut wurden.

Die AfD sieht sich auch dadurch in einer ihrer zentralen Aussagen bestätigt: der Euro in seiner jetzigen Form ist eine Fehlkonstruktion, die nicht dauerhaft funktionieren kann.

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