Bei vielen Anti-Rassismus-Demonstrationen in ganz Europa wird behauptet, dass Schwarze benachteiligt seien. Angeblich würde das Leben eines Menschen mit dunkler Hautfarbe weniger zählen als das eines Weißen. Diese Proteste gehen von den USA aus, wo es sehr danach aussieht, dass vermutlich vier weiße Polizisten einen Schwarzen bei der Festnahme töteten.

Zweifellos gibt es Rassismus und genauso zweifellos ist diese Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe völlig inakzeptabel. Nur dieses Fehlverhalten mancher darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Probleme auf mangelnde Eigenverantwortung und eigenes Fehlverhalten zurückzuführen sind. Ein paar Beispiele:

  • Über 90% der Afroamerikaner, die durch Waffengewalt sterben, sind Opfer anderer Schwarzer.
  • Über die Hälfte der schwarzen Kinder wachsen nicht mit Vater und Mutter auf, der Anteil von unehelichen und Scheidungskindern ist deutlich höher als bei weißen.
  • Junge schwarze US-Bürger kommen im Vergleich zu weißen 14 mal häufiger vom Bildungsweg ab, nehmen Drogen oder begehen Waffen- bzw. Bandenkriminalität.
  • Männliche schwarze US-Bürger landen 5 mal häufiger im Gefängnis als weiße.

Daher sagt die Cuxland-AfD zu diesen Protesten: „Anstatt Schwarze als Opfer hinzustellen ist es viel sinnvoller, dass die sich benachteiligt fühlenden ihr Verhalten selbstkritisch reflektieren. Die Ausbildung bzw. das Studium abschließen, von Drogen und Waffen die Finger lassen, Verantwortung für die eigenen Kinder übernehmen (das hat sogar der ehemalige US-Präsident Obama gesagt!) und die Gesetze achten ist weit schwieriger als ein “Black lives matter“-Schild hochzuhalten, aber auch weit wirksamer, um die eigene Situation zu verbessern.“

https://www.tagesspiegel.de/politik/arbeit-bildung-gesundheit-justiz-wo-schwarze-buerger-in-den-usa-benachteiligt-sind/25881654.html