Abiturienten traut die Landesregierung offenbar nicht zu, verantwortungsvoll das erfolgreiche Ende ihrer 13-jährigen Schulzeit zu feiern und hat Abiturfeiern untersagt. Ganz anders jedoch nach dem vierwöchigen muslimischen Fasten, das muss natürlich gefeiert werden und auf mehreren Zuckerfesten wurde das Virus kräftig verbreitet. In Göttingen sind sehr viele solche Fälle dokumentiert, aber auch hier bei uns im Landkreis Cuxhaven aufgrund entsprechender Zuckerfeste vor allem in Bremerhaven. Alleine in der Stadt Cuxhaven gibt es deshalb aktuell 14 Corona-Fälle aus zwei islamischen Großfamilien!

Die AfD-Bundestagsabgeordneten Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner haben zu dieser Thematik die folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Armin-Paulus Hampel: „Kultusminister Tonne hat den Muslimen beim Zuckerfest offenbar mehr Disziplin zugetraut als jungen Abiturienten bei Abschlussfeiern!“

Jens Kestner: „Es wird trotz vorauseilenden Gehorsams des Ministers Polizeieinsatzkräfte brauchen, um Tests bei Bewohnern des Iduna- Zentrums umzusetzen.“

Zuckersüß? Gallebitter? Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat Abschlussfeiern und Abibällen wegen der Corona-Krise eine klare Absage erteilt. „Für die Schulabgänger und die Familien tut mir das sehr leid“, sagte Tonne. Derartige Feierlichkeiten mit Hunderten Menschen würden aber unter das bis Ende August geltende Veranstaltungsverbot fallen. Gallebitter für die Abiturienten, zuckersüß hingegen das nicht erfolgte Verbot des „Zuckerfestes“ für Muslime, dem Fest zum Ende des Ramadans. Das Iduna-Zentrum in Göttingen, vorwiegend bewohnt von Muslimen und muslimischen Großfamilien, ist nun zum Hot-Spot eines Covid-19-Ausbruches geworden. Laut Oberbürgermeister Köhler kam es bei „privaten Begrüßungen und Feierlichkeiten“ zu Verstößen gegen Hygiene- und Abstandsregeln. Auch eine rechtswidrig geöffnete Shisha- Bar ist mitverantwortlich für die Schließung aller Schulen Göttingens und von Schulen und Kitas im Landkreis. Laut Stadtverwaltung Göttingen sind aktuell 230 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen, sowie 140 Kontaktpersonen im restlichen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Quarantäne. Weitere werden folgen. Ob Herrn Kultusminister Tonne Leid tut, dass Feierlichkeiten zum Zuckerfest nicht auch explizit verboten wurden?

Armin-Paulus Hampel: „Von Abiturienten würde ich erwarten, dass sie sich bei Feierlichkeiten diszipliniert verhalten, wenn man ihnen die Chance dafür eingeräumt hätte. Immerhin haben die jungen Menschen unter äußerst erschwerten Bedingungen ihr Abitur geschafft, so dass sie sich gefreut hätten, einen angemessenen Abschluss feiern zu können. Ganz anders scheint das Herr Minister Tonne zu sehen, der offenbar mehr Disziplin bei den muslimischen Bewohnern des Iduna-Zentrums und bei allen Muslimen vorausgesetzt hat, indem er das sogenannte „Zuckerfest“ ohne explizite Verbotsmaßnahmen seinen Lauf nehmen ließ. Nun sind alle Schulen Göttingens geschlossen und alle Schüler und Kinder in Kitas, wie auch alle betroffenen Eltern, müssen unter der einseitigen Betrachtungsweise der SPD- geführten Landesregierung leiden. Offenbar hatte der Kultusminister Sorge, die muslimischen Gäste im Land mehr zu verärgern als die niedersächsischen Abiturienten. Mir tut das auch sehr leid!“ schließt Hampel.

Jens Kestner: „700 Anwohner des Iduna-Hochhauses sollen getestet werden. Wir reden hier auch über Großfamilien, von denen nicht wenige Familienmitglieder polizeibekannt sind – und sich schon jetzt durch fehlende Kooperation auszeichnen, indem sie Tests verweigern. Diese notwendigen Tests dennoch durchzuführen, wird wohl mobile Einsatzkommandos der Polizei erfordern, denn die Damen und Herren der Gesundheits- und Ordnungsämter werden sich hüten, dort gesetzliche Vorschriften ohne polizeilichen Schutz umzusetzen. Und was den Kultusminister betrifft, sei ihm empfohlen, den vorauseilenden Gehorsam nicht zu übertreiben, denn das ausdrückliche Nicht-Verbot der Feiern zum muslimischen Zuckerfest wurde von den Betroffenen als klares Zeichnen von Schwäche betrachtet, das praktisch eine Einladung zu dem Verhalten war, dass nun alle Schulen Göttingens stillgelegt hat!“ meint Kestner.

03.06.2020

www.hampel-kestner.de