Die Corona-Krise zeigt, wie problematisch die Abhängigkeit von ausländischen Importen ist. Das betrifft in einem ganz besonderen Maße die Landwirtschaft. Aktuelle Berechnungen haben ergeben, dass Deutschland bei vielen Lebensmitteln von Importen abhängig ist, im wesentlich ist die Selbstversorgung nur bei Kartoffeln, Weizen, Gerste und Zuckerrüben gegeben.

Das hat mehrere Gründe. In manchen schlechten Jahren führen niedrige Erträge zu höheren Importen, aber auch politische Rahmenbedingungen bewirken einiges. Beispielweise führt eine Ausweitung des ökologischen Anbaus zu einem Rückgang bei den Erträgen. Doch noch weit gravierender ist die Zweckentfremdung landwirtschaftlicher Flächen zur Energiegewinnung. Der für Biogasanlagen angebaute Mais ist doppelt schädlich, er laugt die Böden sehr stark aus und diese Flächen stehen entsprechend nicht für die Nahrungsmittelgewinnung zur Verfügung.

Daher muss Schluss sein mit der Subventionierung dieses Unsinns. Stattdessen müssen die politischen Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass auch im Agrarsektor die Abhängigkeit Deutschlands von Importen zurückgeht. Auch hier gilt wieder einmal: nur mit der AfD wird es wieder in die richtige Richtung gehen.

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