In der Flüchtlingspolitik leisten Kirchenvertreter gerne Hilfe auf Kosten anderer. Man denke an das Kirchenasyl: Ausreisepflichtige werden so lange in kirchlichen Gebäuden versteckt, bis die Frist zur Ausreise abgelaufen ist, um sie dann sofort wieder an den Staat zu übergeben, der für die weitere Versorgung dieser Menschen aufkommen muss.

Die evangelische Kirche geht jetzt aber noch einen Schritt weiter und will im Mittelmeer ein Flüchtlings-Shuttle-Schiff betreiben. So wie bei den Schiffen privater Hilfsorganisationen ist zu befürchten, dass es vor die afrikanische Küste fährt, dort wartet bis die Schlepper die Schlauchboote losschicken, die Migranten an Bord nimmt und nach Europa transportiert. Dieser Beitrag zur Schleusung illegaler Einwanderer ist äußerst fragwürdig, weil auf diese Weise ein sogenannter „Pull-Effekt“ erzeugt wird. Bei einem Bevölkerungswachstum von etwa einer Million Menschen etwa alle 12 Tage gibt es in Afrika viele Millionen, die auf ein besseres Leben in Europa hoffen und sich auch deshalb in die Schlauchboote setzen, weil sie wissen, dass die Chance groß ist, von einem Flüchtlings-Shuttle-Schiff aufgenommen und direkt nach Europa transportiert zu werden.

Dennoch bezeichnet die Lokalpresse dieses Handeln der evangelischen Kirche heute auf der Titelseite als „Menschlichkeit“. Einen Anreiz zu geben, um sich in Seenot zu geben ist ebenso wie das Handeln auf Kosten anderer nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch unchristlich. Der Heilige Sankt Martin hat seinen EIGENEN Mantel geteilt und eine Hälfte dem frierenden Bettler gegeben. Die Kirche hingegen finanziert nicht den Lebensunterhalt der Einwanderer, sondern überlässt das dem Staat, das heißt sie nimmt den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern den Mantel weg, um ihn anderen zu geben.

Das wird die AfD Cuxhaven den Kirchenvertretern nicht durchgehen lassen und eine Beteiligung der Kirche an den Kosten der Versorgung der Flüchtlinge im Landkreis Cuxhaven einfordern. Nur an einem Beispiel erläutert: Im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes plant der Landkreis Cuxhaven in 2020 Ausgaben in Höhe von 7,5 Mio. € und erhält vom Land dafür voraussichtlich 10,4 Mio. € erstattet, das hat man so hingebogen, dass es für die Kommunen gut aussieht. Aber viele wechseln nach der Anerkennung ihres Asylantrags in Hartz-Vier, dort war und ist eine entsprechende Steigerung der Fallzahlen zu beobachten und dort stehen den geplanten Ausgaben in Höhe von 29,1 Mio. € in 2020 nur 11,5 Mio. € Erstattung vom Land gegenüber, das heißt das belastet den Landkreis Cuxhaven um 17,6 Mio. €! Die AfD wird an die lokalen Kirchenvertreter herantreten und eine Beteiligung der Kirche an diesen 17,6 Mio. € fordern.