Mit nur ein wenig wirtschaftlichem Sachverstand wird klar, dass es nicht funktionieren kann, grundverschiedenen Volkswirtschaften eine gemeinsame Währung überzustülpen. Wenn jede Wirtschaftszone ihre eigene Währung hat, werden Unterschiede insbesondere auch durch Anpassung des Wechselkurses ausgeglichen. Zum Beispiel wenn sich ein Land wirtschaftlich schwächer entwickelt, dann wertet seine Währung ab. Das hilft der Wirtschaft, weil die Unternehmen ihre Produkte im Ausland günstiger anbieten können oder lockt mehr Urlauber ins Land. All das trägt dazu bei, dass es wirtschaftlich in diesem Land wieder besser läuft. Natürlich kann man Wechselkursschwankungen als Unsicherheitsfaktor oder als lästig empfinden, sie erfüllen aber eine wichtige Funktion und haben dazu geführt, dass sich Europa jahrzehntelang positiv entwickelte.

Mit der Einführung des Euro endete das, bei Ländern mit schwacher wirtschaftlicher Entwicklung gibt es nicht mehr die Möglichkeit einer Abwertung der Währung und die Folgen sind deutlich zu sehen, nicht nur in Griechenland, sondern auch in Italien, Frankreich und anderen Ländern. Insbesondere die Jugendlichen leiden darunter, hohe Jugendarbeitslosigkeit und entsprechende Perspektivlosigkeit sind eine Schande für Europa. Einzig die AfD hat den Mut zur politischen Forderung nach einem Ende der Währungsunion in ihrer jetzigen Form.

Natürlich wird es ein Kraftakt, aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Diese Währungsunion kann nicht funktionieren und je länger man dieses Problem aufschiebt, desto teurer und schmerzhafter wird es am Ende werden.

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