Ohne große öffentliche Resonanz wird ein Kraftwerk nach dem anderen abgeschaltet, zum Jahresende das in Süddeutschland gelegene Kernkraftwerk Philippsburg. Beachtenswert ist, was der grüne Umweltministers dazu ausführt: „Um die wegfallende Menge zu ersetzen, seien Stromimporte, mehr Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie der weitere Netzausbau nötig.“

Das heißt im Klartext, französischer Atom- und polnischer Kohlestrom werden importiert, man macht sich abhängig vom Ausland und bei Windstille und/oder Finsternis ist es eine Frage der Zeit, bis es den ersten großflächigen Stromausfall in Deutschland geben wird. Eine absolut unverantwortliche Politik, wie kann man tadellos funktionierende Kraftwerke („dramatische Störfälle gab es in diesem Kraftwerksteil nie“) abschalten, obwohl keinerlei gleichwertiger (sogenannter grundlastfähiger) Ersatz zur Verfügung steht?

Auf diese Frage wird häufig mit „Klimaschutz“ geantwortet, doch diese Antwort ist ein weiterer Beleg dafür, wie diese grüne Politik die Realität völlig ausblendet. Im zweiten unten verlinkten Artikel ist ausgeführt, dass viele Staaten in die Kohleverstromung einsteigen, so dass die weltweiten Kohlenstoffdioxid-Emissionen nicht sinken, sondern steigen werden. Das deutsche Vorbild mit sehr hohen Strompreisen, niedriger Netzstabilität und massivem Wohlstands-Abbau taugt mitnichten als Vorbild für andere Länder und sie folgen diesem Beispiel größtenteils NICHT.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/atomkraftwerk-schaltet-ab-aus-fuer-philippsburg-16549396.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article204504764/Trotz-Klimakrise-Mehrere-Staaten-planen-Einstieg-in-Kohlekraft.html