Aktuell wurden Vertreter etablierter Parteien in der Lokalpresse mit der Forderung zitiert, dass das Land Niedersachsen anerkennen solle, dass die Stadt Cuxhaven in einer Haushaltsnotlage sei und entsprechende finanzielle Hilfen benötige.

Die AfD begrüßt diese Bemühungen im Grundsatz, fordert aber auch, dass die Stadt einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten muss. In den vergangenen drei Jahren haben die politischen Gegner gegen die Stimmen der AfD viele Ausgaben beschlossen, die diesem Ziel zuwider laufen, wie zum Beispiel die Erhöhung der Anzahl der Stellen in der Stadtverwaltung um etwa 10%. Sogar im Haushaltssicherungskonzept vereinbarte Sparmaßnahmen wurden wieder rückgängig gemacht. Als weiteres Beispiel ist die Beleuchtung der Theodor-Heuss-Allee zu nennen. Obwohl an dieser Kreis(!)straße keine Wohnbebauung liegt und entsprechend kein einziger Schulweg verläuft beschlossen sie, diese Straße mit Laternen auszustatten und den städtischen Haushalt entsprechend zu belasten. Doch die Spitze ist die kürzlich von politischen Gegnern erhobene Forderung nach einem stadtgeschichtlichen Museum. Natürlich wäre es sehr schön, ein solches zu haben, aber bei dieser Haushaltslage ist diese Forderung absolut unverantwortlich.

Daher fordert die AfD einen Kurswechsel, nämlich die Rückkehr zu Haushaltsdisziplin und Sparsamkeit. Zum Beispiel durch die Abgabe der bisher städtischen Volkshochschule an den Landkreis und den Verzicht auf hochriskante Projekte wie die Übernahme unternehmerischer Verantwortung beim Bau und Betrieb einer Bioabfall-Verwertungsanlage oder bei einer Kaimauer-Sanierung sollte Cuxhaven unter Beweis stellen, dass man es mit der Haushaltskonsolidierung ernst meint.