Im Vergleich zu 2012 ist das Bildungsniveau in Deutschland überwiegend gesunken. Angesichts der Bildungspolitik der etablierten Parteien ist das keine Überraschung: um angeblich niemanden zu diskriminieren, werden alle Kinder, ob mit oder ohne deutsche Sprachkenntnisse, ob beschulbar oder nicht, wirklich alle gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. Der Lehrer soll in einer Unterrichtsstunde mehrere verschiedene Lehrpläne umsetzen, die Förderkinder nach dem Förderlehrplan unterrichten, während die anderen nach dem Regellehrplan zu unterrichten sind. Dann ist auf alle Kinder Rücksicht zu nehmen und Hilfestellungen sind anzubieten, so dass zum Beispiel der Unterricht auch ohne deutsche Sprachkenntnisse verfolgt werden kann. Im Idealfall steht eine Unterrichtsbegleitung zur Verfügung, ein Erwachsener, der neben den Kindern mit Unterstützungsbedarf sitzt und zusätzliche Erklärungen und Hilfestellungen gibt, übersetzt oder beruhigt und die Aufmerksam wieder auf den Unterricht zurück zu lenken versucht.

Es ist keine Überraschung, dass so etwas nicht funktionieren kann und in der Folge das Bildungsniveau sinkt.

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2019-10/schulen-ostdeutschland-leistungen-laendervergleich-iqb-gymnasium