Die AfD positioniert sich klar gegen JEDE Form des Antisemitismus, egal von welcher Seite er kommt, während viele Vertreter etablierter Parteien muslimischen Antisemitismus weitgehend dulden, verschwiegen, leugnen oder verharmlosen. Dafür reagieren sie aber umso heftiger, wenn es ein rechtsextremer Verbrecher war, dann nutzen sie diesen Fall ausgiebigst zum Kampf gegen die AfD. Drei Beweise für diese Doppelmoral:

(1) Am 25.09.2019 fand in Berlin eine israelfeindliche Demonstration statt, auf der Rapper auftreten sollten, die dazu aufrufen, Juden „zu zertreten“. Weil die Rapper Palästinenser sind, fiel das zunächst in die Kategorie „kulturelle Bereicherung“ bzw. „bunte Vielfalt“, die Verwaltung verteidigte das genehmigte Format, einschließlich des Auftritts dieser Rapper bis einen Tag vor der Veranstaltung! Erst in letzter Minute, nach heftigsten Protesten jüdischer Organisationen blieb der Verwaltung nichts anderes mehr übrig, als den Auftritt dieser Rapper zu untersagen.

(2) Am Wochenende des 27./28.07.2019 wurde in Potsdam ein jüdischer Student antisemitisch beleidigt und attackiert. Darüber findet man kaum Informationen in etablierten Medien, weil der Täter ein Syrer ist und das Opfer sich in der AfD engagiert. Der Oberbürgermeister sagte dazu wörtlich: „Das tolerante Klima in der Stadt, die gute Integrationsarbeit und den Integrationswillen der Geflüchteten in unserer Stadt lassen wir uns nicht von Einzeltätern zerstören“. Also angeblich ein Einzelfall, tatsächlich berichtet das Opfer aber von wöchentlichen Beleidigungen.

(3) Die Fluggesellschaft Kuwait Airways weigerte sich, einen Menschen zu befördern, der auch die israelische Staatsangehörigkeit besitzt. Der Betroffene klagte dagegen und verlor. Die Richter urteilten, dass diese Diskriminierung keine Diskriminierung sei. In der Schweiz und in den USA haben die Politiker andere Gesetze gemacht, dort gibt es Gerichtsentscheidungen gegen ein solches Vorgehen von Fluggesellschaften. Die Bundesregierung hätte in den seitdem vergangenen zwei Jahren ein Landeverbot für diese Airline auf allen deutschen Flughäfen verhängen können. Stattdessen beließ sie es bei ein paar kritischen Worten und duldet damit letztendlich Antisemitismus in Deutschland.

Quellenangaben:

zu (1):
https://www.sueddeutsche.de/politik/demonstrationen-berlin-kundgebung-israelfeindliche-rapper-am-brandenburger-tor-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190924-99-17871

zu (2):

zu (3):
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/landgericht-frankfurt-kuwait-airways-israeli