Am Böhlgraben, südlich der Abschnede soll ein neues Industriegebiet eingerichtet werden. Die Kaufpreise der Gewerbegrundstücke sind mit etwa 43 Euro pro Quadratmeter auch deshalb sehr hoch, weil es bis jetzt nicht gelungen ist, mehrere ansiedlungswillige Unternehmen mit überregionalem (!) Bezug zu gewinnen. Daher beantragte die AfD, dass die Wirtschaftsförderung noch ein paar Monate länger nach Interessenten suchen soll, um durch die dann möglichen Fördermittel einen regional wettbewerbsfähigen Preis zu erzielen. Zum Vergleich: im Umland Cuxhavens gibt es Gewerbeflächen mit Preisen im Bereich von 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter. Das vorgeschlagene Förderprogramm zur Senkung des Verkaufspreises in Cuxhaven von 43 auf 37 Euro pro Quadratmeter ist ein Tropfen auf den heißen Stein und beseitigt nicht den Nachteil im regionalen Wettbewerb um Wirtschaftsansiedlungen.

Daher könnte man meinen, dass die AfD einen sehr sinnvollen Antrag gestellt hat, der sogar im Nachhinein von einem bei der Ratssitzung anwesenden Handwerks-Unternehmer indirekt bestätigt wurde. Er sagte wörtlich, dass das „ziemlich selbstbewusste Preise“ seien.

Wie reagierten die politische Gegner? Sie warfen der AfD vor, ihr Vorschlag sei „Bürokratieaufbau“, „Schwachsinn“, „schizophren“ und „populistischer Quatsch“, so sagten sie wörtlich in der Ratssitzung. Deutlicher kann man kaum zeigen, dass man keinerlei sachliche Argumente gegen die vernünftigen Vorschläge der AfD hat.