Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“. Dieser Satz aus der Kaiserzeit hat offenbar wieder Gültigkeit. Nach der Flüchtlingsaufnahme, wo Deutschland anderen Ländern zeigen wollte, dass man trotz weltweiter Bedenken viele Millionen aufnehmen könne, läuft es auch in der Klimapolitik nach diesem Prinzip. Wieder will Deutschland die Welt belehren, wie man das Klima rettet, zerstört dabei große Teile seiner Industrie und bürdet seinen Bürgern weitere Milliardenkosten auf.

Selbst wenn man annimmt, dass der Mensch das Klima beeinflussen könne, sind die gerade vom Bundeskabinett beschlossenen Maßnahmen wirkungslos. Viele andere Länder folgen diesem Weg nämlich nicht sondern tun das Gegenteil, beispielsweise sind weltweit bis zu 1400 Kohlekraftwerke in Planung oder in Bau, so dass die Kohlendioxid-Emissionen nicht sinken, sondern steigen werden, selbst wenn Deutschland komplett de-industrialisiert werden würde.

Die etablierten Parteien geben Milliarden aus für die Versorgung von Flüchtlingen, für das Klima oder zur Rettung bankrotter Euro-Staaten. Aber ein Rentenniveau, das sich im europäischen Vergleich behaupten kann, das soll nicht möglich sein? Ein Gesundheitssystem ohne überfüllte Wartezimmer und monatelanges Warten auf einen Termin soll nicht finanzierbar sein? Schulsanierungen und -erweiterungen kommen jahrelang nicht voran, weil kein Geld da sein soll? Diese Beispiele zeigen, dass wir eine völlige Neuausrichtung der Politik brauchen, reale Verbesserungen für die Bürger im Land anstatt Weltrettungs-Ideologie.

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